Essen als Engagement

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About the author:
Gary L. Francione ist Direktoriumsprofessor und außerordentlicher Professor der Rechtswissenschaften an der Rutgers University School of Law sowie Nicholas DeB. Katzenbach-Gelehrter der Rechtswissenschaften und Philosophie an der Rutgers University School of Law.
Anna Charlton ist außerordentliche Professorin in Rechtswissenschaften an der Rutgers University School of Law. Sie war Mitbegründerin und Co-Direktorin (mit Gary L. Francione) der Rutgers Animal Rights Law Clinic von 1990 bis 2000.

Essen als Engagement
 

Über die Moral des Tierkonsums

Authored by Gary L. Francione, Anna Charlton
Edition: 1

Dieses Buch legt die Problematik des Tierkonsums unverblümt auf den Tisch.

Wir alle behaupten, dass uns Tiere wichtig sind und dass sie für uns, bis zu einem gewissen Grad zumindest, moralischen Wert haben.

Wir alle behaupten, uns darin einig zu sein, dass es falsch ist, Tiere "unnötig" leiden zu lassen und zu töten. Auch wenn unsere Meinungen im Einzelnen darüber auseinandergehen mögen, wann Tiernutzung als notwendig anzusehen ist, sind wir uns alle darin einig, dass unser Vergnügen, unsere Unterhaltung oder unsere Bequemlichkeit keinesfalls ausreichen, um das Leiden und den Tod von Tieren zu rechtfertigen. Gerade deshalb verurteilen wir jemanden wie den Amerikanischen Football-Spieler Michael Vick, der Hundekämpfe organisierte, weil wir zutiefst davon überzeugt sind, dass das persönliche Vergnügen, das Vick dabei empfunden hat, seine Tat unmöglich rechtfertigen kann.

Aber wie können wir es dann rechtfertigen, Jahr für Jahr viele Milliarden Landtiere und Fische für Nahrung zu töten? Einerlei wie human" wir diese Tiere behandeln und töten, das Ausmaß an Tierleid, das wir verursachen, ist erschütternd. Und dabei behauptet niemand, dass tierliche Nahrungsmittel für eine optimale Gesundheit notwendig wären. Im Gegenteil, empirische Belege weisen zunehmend darauf hin, dass tierliche Nahrung für die menschliche Gesundheit nachteilig ist. Wie auch immer Sie solche Belege gewichten, es kann nicht ernsthaft bezweifelt werden, dass wir uns bei einer veganen Ernährung allerbester Gesundheit erfreuen können. Auch gibt es einen breiten Konsens darüber, dass Tierlandwirtschaft für Wasserverschmutzung, Luftverschmutzung, Waldzerstörung, Bodenerosion, die ineffiziente Nutzung von Pflanzenprotein und Wasser sowie für alle möglichen anderen Umweltschäden verantwortlich ist und eine ökologische Katastrophe darstellt.

Die beste Rechtfertigung, die wir für das unvorstellbare Ausmaß an Leiden und Tod bei Tieren haben, ist, dass Tiere uns gut schmecken. Wir genießen den Geschmack von tierlicher Nahrung. Wie unterscheidet sich das von Michael Vicks Behauptung, dass die Hundekämpfe, die er organisierte, gerechtfertigt seien, weil er Spaß daran hatte, Hunde kämpfen zu sehen? Vick liebte es, um eine Grube herumsitzend Tieren beim Kampf zuzuschauen. Wir genießen es, uns rund um den sommerlichen Grillplatz zu versammeln und Leichenteile von Tieren zu rösten, deren Leben und Tod genauso übel waren wie das Leben und den Tod von Vicks Hunden, wenn nicht gar schlimmer. Worin besteht also der Unterschied zwischen Michael Vick und uns, die wir tierliche Nahrung essen?

Dieses Buch klärt uns darüber auf, dass es einen Unterschied nicht gibt, zumindest keinen, der moralisch von Belang wäre.

Wenn Sie glauben, dass Tiere moralisch überhaupt von Bedeutung sind, wenn Sie also die Vorstellung ablehnen, dass Tiere bloße Dinge sind, dann - so das Argument von Francione und Charlton - werden Sie von Ihren eigenen Überzeugungen in die Pflicht genommen, mit dem Konsum von Tierprodukten Schluss zu machen. Es gibt überhaupt nichts "Extremes" an einer veganen Ernährungsweise; extrem ist vielmehr der Widerspruch zwischen dem, was wir zu glauben vorgeben und unseren faktischen Handlungen im Hinblick auf Tiere.

Wenn wir an die Tiere denken, die auf unserem Teller landen, sind viele von uns tief beunruhigt. Wir überlegten immer wieder mal, mit dem Konsum von tierlichen Erzeugnissen aufzuhören und hätten es vielleicht getan, wären da nicht die zahlreichen Ausreden, die uns davon abhielten. Der Autor und die Autorin setzen sich mit knapp dreißig solcher Ausreden auseinander, denen sie als Langzeit-Veganer und -Veganerin immer wieder begegnet sind, und zeigen, warum solche Ausreden nicht funktionieren. Dieses Buch, vollgepackt mit klarem tierethischem Denken, viel gesundem Menschenverstand sowie frei von Fachjargon und komplizierter Theorie, wird die Art und Weise verändern, wie Sie über das denken, was Sie essen.


Publication Date:
2015-09-03
ISBN/EAN13:
0996719202 / 9780996719209
Page Count:
144
Binding Type:
US Trade Paper
Trim Size:
5.5" x 8.5"
Language:
German
Color:
Black and White
Related Categories:
Nature / Animal Rights




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